Da ich noch nicht so lange in der Bonner Segelgemeinschaft (BSG) bin, war ich zum ersten Mal beim Frauentörn dabei. Und davon möchte ich heute berichten.

Am Freitag, 8.6.18 trudelten zehn segelbegeisterte Frauen, teils in Fahrgemeinschaften, teils in individueller Anreise in Lemmer am Ijsselmeer ein. Dank der guten Vorbereitung und Organisation durch die BSG konnten wir zügig auf die Boote, zwei Bavarias 31 cruiser und eine Beneteau oceanis 31. Wir bezogen unsere Kajüten und machten uns mit den Gegebenheiten vertraut.

Vor dem Ablegen fand noch die offizielle Bootsübernahme sowie die obligatorische Sicherheitsunterweisung statt. Mit zwei von drei Booten ging es dann auch bereits am Freitagabend los – unter Motor durch die Friesischen Kanäle und Seen bis zum Anfang des Koevoeter Meeres, wo wir anlegten. Ein reservierter Tisch im Restaurant „De Koevoet“ versprach einen unterhaltsamen Abend! Dort stieß auch unsere dritte Skipperin Silvia zu uns und die Crew der Bavaria 31 „Wicky“ war auch komplett.

Am Samstag, 9.6. motorten wir geruhsam weiter über Kanäle und Seen. Wir genossen die Landschaft und hatten Gelegenheit uns kennen zu lernen und auszutauschen. Wie lange segelst Du schon? Wo war Dein letzter Törn? usw. Über die digitalen Medien hielten wir uns mit dem Rest der Frauen auf den beiden anderen Booten Kontakt.

Wir, die Crew der Wicky, nutzten die Zeit für einen Zwischenstopp in Heeg und erkundeten den Ort – Hübsche kleine Häuschen, zahlreiche Geschäfte und Cafes. Viele Wasserstraßen, auf denen es immer etwas zu sehen gibt, durchziehen den Ort. Nennt man das dann „Kanalkino“? Wir saßen natürlich draußen, direkt am Wasser und genossen das bunte Treiben. Mir gefällt diese Art des Reisens, gibt es mir das Gefühl mehr von Land und Leuten zu erleben.

Anschließend ging es weiter bis nach Stavoren, wo wir die beiden anderen Boote wieder trafen und unsere Erlebnisse austauschen konnten. Auch in Stavoren war ein Tisch für alle im Restaurant Kruitmolen (direkt an der Schleuse) reserviert. Ein kleiner Spaziergang durch den Ort vermittelte uns einen weiteren Eindruck von diesem herrlichen Friesland. Außerdem kam das eine oder andere Gespräch zustande, was den Zusammenhalt in der Gruppe nochmals festigte und uns einander näher brachte.

Am nächsten Morgen hatten wir dann so richtiges Glück mit dem Wetter… Ob unsere Gaben an Rasmus damit zu tun hatten?!

Nach einem geübten Blick in die Karte und auf den Verklicker hissten wir die Segel und nahmen Kurs über das Ijsselmeer zurück nach Lemmer, wo wir – nach dem Passieren der Schleuse am Nachmittag wieder eintrafen.

Ein herrliches Wochenende – wie gesagt – mein erster Frauentörn, aber mit Sicherheit nicht mein Letzter!! Ein herzliches Dankeschön an die Orga!

In diesem Sinne „Mast & Schotbruch“ Stefanie

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